Geschichtlicher Überblick der Domäne

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Der Name des Ortes "Domaine de Bérinzenne", ist kein Zufall. Schriftliche Spuren berichten, 1660, über den Ankauf der Ländereien durch die Familie des Obersts „von Bérinzenne“. Während der zweiten Hälfte des 17° Jahrhunderts wurde ein befestigter Bauernhof bestehend aus mehreren Gebäuden und einem quadratischen Turm, gebaut.

Der letzte Vertreter der Familie „von Bérinzenne“ stirbt Ende des 17° Jahrhundert. Mehrere Eigentümer werden sich ablösen, aber die Aktivität wird hauptsächlich landwirtschaftlich bleiben.



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1979 ist ein Schlüsseldatum für die Domäne und ihre heutige Bestimmung. An diesem Datum wurde die Wallonische Region, im Rahmen der Anwendung einer Übereinkunft mit der Gesellschaft SPA MONOPOL, zum Wasserschutz in Waldgebiete, Eigentümerin der Domäne. So wird die Verwaltung dieses Gebietes der Forstverwaltung anvertraut.
1981 fasste Pierre Noé, Forstingenieur der Forstverwaltung von SPA, den Beschluss, ein Fenster auf der Natur und ihren Komponenten zu öffnen: das Waldmuseum wurde geboren.




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Schrittweise stellte das Museum die Tiere des Ardenner Waldes in Milieugetreue Bühnenbilder vor.
Im Jahre 1983 wird ein Park auf den Wiesen unterhalb des Museums eingerichtet; zwei Grillpavillons wurden dort gebaut.
Im Jahre 1985 vergrößert sich das Museum ein erstes Mal: eine interessante Ausstellung über den verschiedenen Berufen die sich auf Wald und Holz beziehen sowie eine prächtige Pilzsammlung werden ausgestellt.
Ab 1988 vertraut die wallonische Region einer GoE die Verwaltung der Domäne an: Gesellschaft zur Verwaltung des Waldmuseums von Bérinzenne-Spa.



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1994 ändert die GoE ihren Namen und wird: "Entdeckung und Förderung der Natur und der Wälder", um den Zielsetzungen besser zu entsprechen, um schließlich heute den Namen von GoE "Domaine de Bérinzenne" zu tragen.
1995 wird der Lärchenholzturm gebaut von dem man über das ganze Venn blicken kann.
1997 wird das Haus der Natur eingeweiht. Dort befindet sich der Sitz des CRIE, das regionale umweltpädagogische Zentrum.
2000 kommt ein neues Gebäude hinzu: der Pavillon Lilien.
Im Jahre 2005 wird die gesamte Domäne in die NATURA 2000 Gebiete aufgenommen und das Museum schließt ihre Türe für Renovierungen.
Das renovierte Museum öffnete 2008, und trägt heute den Namen: WALD-UND WASSER MUSEUM „Pierre Noé“.

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